Gespräche unter Hunden

Körpersprache beobachten und analysieren - Hunde einschätzen

Workshop mit Anett & Birgit

Bei diesem geschützten Treffen bekommt dein Hund die Möglichkeit, in den Austausch mit anderen Vierbeinern zu gehen, während du die besondere Sprache der Hunde untereinander (noch detaillierter) verstehen lernst. Von dem Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick kommt der berühmte Satz "Man kann nicht nicht kommunizieren". Kommunikation ist überall wo auch Menschen sind, in unserem Fall sozial sehr ähnlich lebende Hunde, die aufeinander treffen. Für diesen kommunikativen Austausch braucht es keine Worte. Schauen wir uns gemeinsam an, welche körpersprachlichen Gespräche unter Hunden aufkommen, wenn wir sie ungestört zulassen.

Da wo Hunde sind, findet also meist auch Kommunikation statt. Selbst wenn sie scheinbar durch die Gegend schlendern, sind sie auf Sendung und gehen hier und da in den Austausch. Sie reden in einer Tour, direkt oder beiläufig, sanft oder bestimmt, körpernah oder körperfern, miteinander oder gegeneinander.

Dieser Workshop gibt unseren Schnauzenfreunden den Raum, von außen völlig ungestört miteinander in die Begegnung zu gehen, währenddessen wir beobachten, kommentieren, analysieren und verstehen. Dazu schicken wir zwei Hunde auf unserem eingezäunten Gelände in den Freilauf, so dass sie sich in ihre Gespräche begeben können. Wir überlegen gemeinsam, wer aus der Gruppe gut zu wem passen könnte und sich somit begegnen darf. So können sie sich im besten Fall im Umgang angemessen zeigen. Die unbeteiligten Hunde warten währenddessen im Auto oder in unserem geschützten Seminarbereich.

Da unsere flinken Vierbeiner so viel schneller "reden" als wir gucken können, werden wir einzelne Szenen filmen und nach der Pause die spannendsten Unterhaltungen an die Wand bringen, um die Inhalte gemeinsam zu analysieren.

Wenn dein Hund unangemessenes Aggressionsverhalten mitbringt, sichere ihn über einen gut sitzenden Maulkorb (keine Maulschlaufe!), der vorab eintrainiert wurde, ab. Eintrainiert ist der Maulkorb erst dann, wenn er von deinem Hund akzeptiert und problemlos im Alltag, so auch in Hundebegegnungen, getragen werden kann. 

Aber wann ist ein Maulkorb gut sitzend?

  • Dein Hund hat genügend Platz, sein Maul zu öffnen, um ungehindert hecheln und trinken zu können.

  • Der Maulkorb liegt locker auf dem Nasenrücken, scheuert nicht und stößt nicht an Nase, Augen und Lefzen.

  • Der Maulkorb liegt nah an den Wangen, drückt diese aber nicht ein..

  • Der Maulkorb lässt sich nicht abstreifen, auch nicht mit Zug über die Nase deines Hundes.

  • Und wichtig für den sozialen Austausch: Dein Hund behält einen freien Blick!

Veranstaltungsort

SchnauzenCamp

Termine

15.03.26 (So.) von 11:00 bis 17:00 Uhr

Stornierungsbedingungen

14 Tage vor Beginn des Termins

Varianten